Private Krankenversicherung – Beamte müssen mit Beitragserhöhungen von bis zu 35 Prozent rechnen
- Vom: 13. Februar 2011
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... um einen Vergleich und Angebot zur privaten Krankenversicherung anzufordernNachdem mehrere private Krankenversicherungen (PKV) in der jüngsten Vergangenheit Beitragsanpassungen angekündigt haben, scheint es nun als Nächstes auch die Beamten und Angestellten zu treffen. Laut Medienberichten müssen sich diese im schlimmsten Fall auf Beitragserhöhungen von bis zu 35 Prozent gefasst machen. Wir geben Ihnen im Folgenden jedoch Tipps, wie Sie selbst dafür sorgen können, dass Ihr Beitrag nicht zu teuer wird, außerdem gilt im Zuge der Erhöhungen auch immer ein Sonderkündigungsrecht.
Wenn die Kosten im Gesundheitssystem weiter steigen oder die Bilanzen der Unternehmen im vergangenen Jahr enttäuschend waren, erhöhen Krankenversicherungen in der Regel immer die Preise. Dabei steigen besonders die Tarife, die von vielen älteren Mitgliedern genutzt werden, da diese in der Regel häufiger eine medizinische Betreuung benötigen, als junge Menschen. Aus diesem Grund sollte man sich im Vorfeld bereits gut überlegen, was man als Nächstes tun möchte.
Wechseln Sie Ihren Tarif oder gleich die Private Krankenversicherung
Eine der sich bietenden Möglichkeiten wäre beispielsweise ein Tarifwechsel innerhalb der derzeitigen Krankenversicherung. So sollte man sich mit der jeweiligen Krankenversicherung in Verbindung setzen und sich erkundigen, ob ein Wechsel in einen günstigeren Tarif möglich ist. Sollte sich Ihre Krankenversicherung weigern, können Sie zwischen zwei Optionen wählen: entweder Sie erhöhen Ihre Selbstbeteiligung und senken so Ihre Beiträge für Ihre Krankenversicherung oder Sie wechseln zu einer anderen privaten Krankenversicherung. Bei letzterem ergibt sich allerdings der Nachteil, dass Ihnen einige der Beitragsrückstellungen Ihrer alten Krankenversicherung verloren gehen, die im Alter eigentlich Ihre Beiträge auffangen sollen. Ein Wechsel empfiehlt sich vor allen Dingen dann, wenn Ihre Krankenversicherung mehr als fünf Prozent mehr Geld verlangen sollte.
Als zweite Option bietet sich der sofortige Wechsel zu einer anderen privaten Krankenversicherung an, ohne sich vorher über einen möglichen Tarifwechsel zu erkundigen. Dies ist allerdings heutzutage leichter gesagt als getan, denn bei rund 50 verschiedenen Krankenversicherungen und über 5.000 Tarifen ist es schwer noch den Durchblick zu behalten. Hierbei schafft zum Beispiel ein kostenloser und unverbindlicher PKV-Vergleich Abhilfe. Dieser vergleicht sämtliche Krankenkassen und deren Tarife miteinander und erstellt Ihnen mehrere individuelle Angebote.
Private Krankenversicherungen dürfen niemanden im Basistarif ablehnen
Als allerletzte Möglichkeit bietet sich noch der Wechsel in den Basistarif der privaten Krankenversicherung an. In diesem müssen nämlich alle Versicherten ausnahmslos aufgenommen werden, da die Krankenversicherungen niemanden ablehnen dürfen. Die angebotenen Leistungen entsprechen denen in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Ähnlich verhält es sich auch mit dem Höchstsatz. Dieser darf nicht über dem der Gesetzlichen Krankenversicherung liegen, der aktuell weit über 500 Euro beträgt. Zudem gehen einem in diesem Fall auch nicht die Altersrückstellungen verloren.